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Live in Life ein Projekt der ARGE Suchtprävention in der offenen Jugendarbeit

Voll im Leben stehen, genießen und vieles ausprobieren,

über Grenzen gehen, experimentieren und riskieren,

und dabei sich selbst nicht verlieren!

 

Mit dem Projekt „Live in Life“ hat ARGE Suchtprävention die Wünsche und Sehnsüchte Jugendlicher nach Erlebnissen und Abenteuer aufgegriffen.

Während gemeinsamer Tage in der Natur werden mit Jugendlichen folgende Fragen thematisiert.

  • Was schützt uns vor Abhängigkeiten und Sucht?
  • Wie kommt es überhaupt zur Entstehung von Sucht?
  • Wovon fühle ich mich momentan abhängig?
  • Was ist Genuss und ab wann schade ich mir selbst auf Dauer?
  • Kann man den Umgang mit Suchtmittel erlernen? (Genusskultur)

 

Ziel dieses Projektes ist es, dass Jugendliche sich mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinandersetzen, sich selbst als entscheidungsfähiges Subjekt in einer Welt von Angeboten wahrnehmen lernen, Kritikfähigkeit entwickeln, Erweiterung der Möglichkeiten mit Bedürfnissen und Gefühlen wie Langeweile, Wut usw. umzugehen, also insgesamt die Lebenskompetenzen zu erweitern.

 

Das Ziel innerhalb der Suchtvorbeugung ist es, gemeinsam mit Jugendlichen aus Gruppen, mit denen wir arbeiten, Schutzfaktoren zu entwickeln, die sie gegenüber der Gefahr des Suchtmittelmissbrauchs stärken sollen bzw. die die Wahrscheinlichkeit eines Suchtmittelmissbrauchs verringern sollen. Jugendliche sollen befähigt werden Selbstverantwortung für sich und das eigene Verhalten zu übernehmen.

Zielgruppe

Die Zielgruppe bilden Jugendliche (Mädchen und Burschen) zwischen 14 und 16 Jahren aus Gruppen mit denen wir arbeiten. Die Jugendlichen sollen Interesse und Neugier gegenüber dem Thema und der Auseinandersetzung mit sich und dem eigenen Verhalten in der Gruppe zeigen, sowie Kontaktfreudigkeit und ein bestimmtes Maß an Selbstbewusstsein mitbringen. Die Auswahl der Jugendlichen erfolgt über Workshops mit den Trainer/innen und Jugendarbeiter/innen in der Einrichtung.

Die Erfahrungen des letzten Projektdurchgangs haben gezeigt, dass die Jugendlichen, welche sich für die Teilnahme interessieren, keine Peer-Leader im klassischen Sinne sind, sondern meist zur Gruppe der „Experimentierenden und riskant Konsumierenden“ gehören (siehe Projektdefinition).

 

Projekttitel und Definition:

Das Projekt nennt sich „Live in Life “. Der Ansatz der Peer Group Education spielt dabei eine wesentliche Rolle. Dieser hat aus Erfahrung eine hohe Bedeutung für präventive Maßnahmen. Für Jugendliche ist die Peer-Group eine wichtige Sozialisationsinstanz. Sie hat direkten sozialen Einfluss und Kontrolle auf die/den Einzelne/n. Die jugendlichen TeilnehmerInnen werden ihre Erlebnisse, ihr erlangtes Wissen und ihre Erfahrungen in ihrer Clique einbringen.

Da in der offenen Jugendarbeit jedoch die „Peer-Leader“ häufig auch riskant Konsumierende und Experimentierende sind, erweitern sich die Trainingsblöcke auf Inhalte und Methoden sekundärer Suchtprävention.

Damit Mitgestaltung und Partizipation der Jugendlichen möglich ist, fließen die im Rahmen der vorbereitenden Workshops geäußerten Wünsche und Anregungen, in die Trainingsblöcke ein.

   
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